Wieviel günstiger ist
ein Deckenspeicher
im Vergleich zum
Batteriespeicher?

Kostenbeispiel RAUM-K BUFFER
Energiespeicher und Deckenspeicher mit Raum-k

Kostenbeispiel

Ein Deckenspeicher ist in der Investition deutlich preiswerter als ein Batteriespeicher.

Genaue Zahlen hängen vom konkreten Bauvorhaben ab, aber das folgende Kostenbeispiel gibt Ihnen eine gute Vorstellung von den Dimensionen. Sie werden sehen: Ein paar Euro hin oder her sind am Ende unerheblich, denn der Deckenspeicher ist hier mindestens um den Faktor 50 günstiger.

Kostenbeispiel: Die Rahmenbedingungen

Das Kostenbeispiel bezieht sich auf ein Objekt mit 2000 m² Deckenfläche und 24 cm starkem Deckenspeicher im Betonkern: In diesem Deckenspeicher kann Wärme gepuffert werden, bis der Beton 40 °C erreicht. Höhere Temperaturen erfordern aufgrund der Ausdehnung zusätzliche konstruktive Maßnahmen.

  • Bis zu einer Temperatur von 33 °C wird die Wärme nur gespeichert und trägt passiv zu einem effizienteren Heizbetrieb bei.
  • Im Temperaturbereich von 33 °C bis 40 °C wird bei Bedarf aktiv Wärme aus dem Deckenspeicher entnommen, um eine Vorlauftemperatur von 27 °C für die Klimadecke aufrechtzuerhalten.

Die Speicherkapazität der gesamten 2000 m² beträgt unter diesen Bedingungen über 4000 kWh. Das sind rund zwei Kilowattstunden pro Quadratmeter Speicherfläche. Davon wird eine Kilowattstunde passiv und eine Kilowattstunde aktiv genutzt.

Kostenvergleich: Batterie- und Deckenspeicher

  • Die zusätzlichen Baukosten, um 2000 m² als Deckenspeicher auszuführen, betragen inklusive Verrohrung, Umwälzpumpen und Regelungstechnik ca. 75.000 €. Das entspricht rund 18 € pro Kilowattstunde Speicherkapazität – 36 €, wenn man nur den aktiven Speicher berücksichtigt.
  • Bei einem Batteriespeicher kostet die aktiv nutzbare Kilowattstunde dagegen zwischen 800 und 1800 € inklusive Technik und Installation – Raumkosten sind darin noch nicht enthalten. Je nach Speicherbedarf kann natürlich auch nur ein Teil der Decke als Speicher ausgeführt werden.

Kosten pro kWh
aktive Speicherkapazität

Deckenspeicher

36 €*

Kosten pro kWh
aktive Speicherkapazität

Batteriespeicher

800 – 1800 €

* bezogen auf folgende Beispielwerte:
Thermisch aktive Stärke des Deckenspeichers: 0,24 m
Fläche der gesamten Deckenspeicher: 1.965 m²
Aktive Speicherkapazität Gebäude (∆t 7 K): 2.070 kWh
Gesamte Speicherkapazität Gebäude (∆t 20 K): 4.225 kWh

Deckenspeicher im Kühlbetrieb

Wenn im Sommer Kälte eingelagert wird, bleibt das Prinzip sehr ähnlich. Es werden nur die Temperaturbereiche des passiven und aktiven Speichers an die Vorlauftemperaturen des Kühlbetriebs angepasst.

Energiespeicher und Deckenspeicher mit Raum-k

Anlagentechnik und Folgekosten

Reduzierte Spitzenlast – kleinere Anlage

Die Anlagentechnik muss immer so dimensioniert werden, dass sie die Lastspitzen an kalten Tagen abdecken kann. Üblicherweise werden dafür die Wärmeerzeuger entsprechend groß bemessen. Da der Deckenspeicher aber permanent einen Teil der Heizlast abdeckt, muss der Wärmeerzeuger nur noch die Differenz zur Spitzenlast decken. Darum kann bei optimaler Auslegung die Anlagentechnik bis zu 70 % kleiner und günstiger ausfallen.

Günstiger in Anschaffung, Betrieb und Wartung

Das spart weit über die Anschaffung hinaus, da kleinere Anlagen auch geringere Betriebs- und Wartungskosten verursachen. Zudem hat der Deckenspeicher keine begrenzte Lebenserwartung. Während man einen Batteriespeicher alle 10–20 Jahre ersetzen muss, speichert der Beton Wärme und Kälte, so lange das Gebäude steht.

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