Komponenten des Gesamtsystems

Wenn es um die Optimierung der Energieeffizienz geht, ist die Klimadecke als Wärmeübergabesystem nur eine von vielen Stellschrauben im Gesamtsystem. Darum stellen wir an dieser Stelle Komponenten vor, die das Gesamtsystem vervollständigen und sinnvoll ergänzen:

Bei Raum-K Pump dreht sich alles um Wärmepumpen. Falls Sie sich fragen, wie eine Wärmepumpe funktioniert und was sie zur Effizienz des Gesamtsystems beiträgt, finden Sie hier Antworten. Raum-K Solar beschreibt analog dazu das Prinzip und das Potenzial von Photovoltaikanlagen. In Zukunft werden wir an dieser Stelle noch weitere Komponenten wie Lüftung, Regelung und Beleuchtung unter die Lupe nehmen.

Mehr als die Summe der einzelnen Teile:
Das Raum-Klimasystem

Wegbereiter für die Wärmewende

Die Wärmewende ist eine der tragenden Säulen des Klimaschutzes. Nur wenn es uns gelingt, ohne CO2-Emissionen zu heizen und zu kühlen, lässt sich der Klimawandel langfristig in den Griff bekommen. Wärme, Kälte und Strom sollten also regenerativ erzeugt und möglichst effizient genutzt werden. Hierfür empfehlen wir Komponenten, die jeweils einen wichtigen Beitrag zur Wärmewende leisten und sich gegenseitig zu einem idealen Gesamtsystem ergänzen.

Die Klimadecke ist ein Schlüsselelement für die Wärmewende, weil sie den Heizwärmebedarf senkt und den Transmissionswärmeverlust minimiert. Sie kombiniert eine äußerst behagliche Heizung und Kühlung, während sie von allen Wärmeübergabesystemen mit den günstigsten Vorlauftemperaturen auskommt.

Eine reversible Wärmepumpe ermöglicht der Klimadecke neben der Heizung auch den Kühlbetrieb. Zudem bezieht sie einen Großteil der Wärme/Kälte aus der Umwelt und fügt sich dadurch hervorragend in ein nachhaltiges Gesamtkonzept.

Ein besonderer Synergieeffekt mit der Klimadecke ergibt sich aus den günstigen Vorlauftemperaturen der Klimadecke: Im Heizbetrieb erzeugt die Decke schon mit geringen Vorlauftemperaturen ein behagliches Raumklima – im Kühlbetrieb dagegen mit relativ hohen. Das entlastet die Wärmepumpe und steigert ihren Wirkungsgrad beträchtlich. So macht sie schon mit minimalem Stromeinsatz sehr viel Wärme oder Kälte aus der Umwelt nutzbar.

Die eigene Stromversorgung auf dem Dach kann sich schon für die Verbraucher im Haushalt lohnen. In Kombination mit einer Wärmepumpe ermöglicht sie zudem eine vollkommen emissionsfreie Heizung und Kühlung. Vor allem wenn die Pumpe durch den Synergieeffekt mit der Klimadecke das vier- bis fünffache an Wärme aus dem Solarstrom herausholt.

Auch der überschüssige Strom aus ertragreichen Zeiten lässt sich in Wärme oder Kälte umwandeln und bis zum Bedarf in einem Deckenspeicher puffern. Das steigert den Eigenverbrauch und macht noch unabhängiger vom öffentlichen Netz, was die Betriebskosten reduziert.

Ein Deckenspeicher puffert thermische Energie im gedämmten Betonkern der Geschossdecken. Überschüssiger Strom lässt sich also per Wärmepumpe umwandeln und bis zum Bedarf als Wärme/Kälte in der Decke speichern. Wie ein Batteriespeicher steigert der Deckenspeicher dadurch den Eigenverbrauch von Solarstrom – der Strom aus der PV-Anlage muss nicht mehr zu schlechten Konditionen ins Netz eingespeist und später teuer daraus bezogen werden. Im Vergleich zum Batteriespeicher realisiert der Deckenspeicher zum gleichen Preis jedoch ein bis zu 50 mal größeres Speichervolumen.

Bei Bedarf kann die gespeicherte Wärme/Kälte aktiv aus dem Speicher entnommen werden, um die Klimadecke zu speisen. Zudem vermeidet die Lage über der Klimadecke unerwünschte Energieverluste: Die aus dem Speicher entweichende Wärme/Kälte unterstützt den Betrieb der Klimadecke und wird schon bei der Planung berücksichtigt. Sie deckt eine Grundlast und steigert die Effizienz des Systems.

Durch den Deckenspeicher muss die Wärmepumpe nicht mehr auf Abruf mit durchschnittlichem Wirkungsgrad arbeiten, wenn es draußen gerade sehr heiß oder kalt ist. Stattdessen kann sie konstant mit hohem Wirkungsgrad etwas zusätzliche Wärme/Kälte bereitstellen und dadurch wesentlich mehr Energie aus der Umwelt gewinnen.

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