Referenzen

Hier leisten Klimadecken ganze Arbeit

Jedes Gebäude profitiert von einem sparsamen Energiehaushalt und gutem Raumklima. Je nach Nutzung treten einige Vorteile aber besonders positiv hervor: Im Wohnbau sorgen unsere Klimadecken für ausgesprochen behagliche Räume. Sie sind der Schlüssel zur energetischen Sanierung und einem rundum optimierten Neubau. Man schätzt sie in Krankenhäusern für das gesunde Raumklima. In den hohen Räumen von Museen, Schulen, Universitäten, Sporthallen und Produktionshallen ermöglicht die Wärmestrahlung einen beispiellos wirtschaftlichen Betrieb.

Und die konvektionslose Klimatisierung von Geschäften und Büros schafft ebenso attraktive Verkaufsräume wie produktive Arbeitsplätze – ohne lärmendes Gebläse oder kalte Zugluft. Zur ersten Orientierung haben wir unsere Referenzen in Wohngebäude, öffentliche und gewerbliche Gebäude unterteilt, aber viele Projekte hatten auch ihre ganz persönlichen Eigenheiten: Stöbern lohnt sich.

Raum-K im Neubau

NEUBAU

Wirtschaftsuniversität Wien setzt auf Raum-K Flex

ÖFFENTLICHER BAU

Allnatura Bürogebäude und Möbelhaus in Heubach

GEWERBEBAU

Sanierung Raum-K Flex Klimadecke

SANIERUNG

Klimadecke TopHaus Brixen

ÖFFENTLICHER BAU

Raum-K Sanierung Wohnbau

GEWERBEBAU

Sanierung im Denkmalschutz

DENKMALSCHUTZ

Deckenheizung im Neubau

NEUBAU Öffentlicher Bau

Referenz Klimadecke Neubau

Wirtschaftsuniversität Wien
setzt auf Klimadecken

“An der WU erwerben junge Menschen die wissenschaftlich fundierte Kompetenz, um zur Bewältigung ökonomischer, sozialer, juristischer und ökologischer Herausforderungen beizutragen.”*

Mit anderen Worten: Man versteht sich dort auf die Optimierung des Profits und v­erbindet das mit ökologischer sowie sozialer Verantwortung. Es lässt also auf­horchen, wenn diese Universität ihre Räume mit der Decke temperiert. Ganz offenbar sind die Experten davon überzeugt, dass eine Klimadecke dem Menschen und der Umwelt nutzt und dabei langfristig einen Gewinn erwirtschaftet.

Diese Einschätzung können wir nach langjähriger Erfahrung nur unterstreichen: Klimadecken senken nachweislich den Energiebedarf und leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Gleichzeitig sinken die Betriebskosten, so dass sich die Investition schnell amortisiert. Und die Kunden bestätigen, was in Fach­kreisen schon lange bekannt ist: Das Heizen und Kühlen mit der Decke erzeugt über das gesamte Jahr ein behagliches Raumklima.

* Quelle: www.wu.ac.at/universitaet/ueber-die-wu/

Objekt: Wirtschaftsuniversität | Wien
Teaching Center und Departments
Architekturbüro: BUSarchitektur ZT GmbH 
Baujahr: 2009-2013
Raum-K Flex Wärmeleitprofil: 55.328 lfm
Aktive Fläche: 6.916 m²

Passivhaus macht Schule

Das Räumliche Bildungszentrum ist der neu errichtete Gebäudekomplex für die weiterführenden Schulen in Biberach. Bei der Planung war schon früh eine Deckentemperierung im Gespräch – zunächst in Form einer Betonkernaktivierung. Bei einem Vergleich mit alternativen Systemen hat sich jedoch die Klimatop-Decke durchgesetzt, weil sie die Anforderungen der Einrichtung am besten erfüllt.

Die reaktionsschnelle Klimadecke ist gegenüber einer trägen Betonkernaktivierung leichter zu regeln und sie deckt die erforderliche Heiz- und Kühlleistung aus eigener Kraft. Dadurch konnte auf eine zusätzliche Klimatisierung über die Lüftungsanlage verzichtet werden: Jetzt ist die Lüftung nur noch CO2-gesteuert und fällt daher deutlich kleiner aus. Das senkt nicht nur die Investitionskosten, sondern aufgrund kleinerer Rohrdurchmesser auch den Montageaufwand sowie den Platzbedarf. Die Lüftung und andere Elemente der Haustechnik sind nun unsichtbar in den Hohlraum der abgehängten Klimadecken integriert. Zudem ermöglicht das Trockenbau-System die Optimierung der Raumakustik sehr einfach über perforierte Gipsfaserplatten.

Der Energiebedarf zum Heizen und Kühlen ist durch die Klimadecke äußerst gering und eine Wärmepumpe bezieht die erforderliche Wärme und Kälte zum größten Teil aus dem Grundwasser. Im Gesamtsystem erzielt das Gebäude Passivhausstandard.

Objekt: Räumliches Bildungszentrum | Biberach
Baujahr: 2012–2013
Architekturbüro: Lanz Schwager Architekten Bda
Raum-K Flex Wärmeleitprofil: 26.120 lfm
Aktive Fläche: 6.070 m²

Schlüsselfertiger Öko-Kindergarten

Das Familienzentrum Sonnenschein in Pfullendorf ist seit dem Frühjahr 2019 die neue Heimat von drei Kindergartengruppen und einer Krippe. Der Stein geriet ins Rollen, als der Kindergarten am Stadtgarten aufgrund der maroden Bausubstanz dringend neue Räumlichkeiten brauchte. Es war also eine schnelle Lösung gefragt, die trotz der hohen Ansprüche an eine kindgerechte Einrichtung innerhalb des Kostenrahmens blieb. Darum vergab der Gemeinderat das Projekt für 2.999 725 Euro an den spezialisierten Generalunternehmer Eurokindergarten aus Warthausen. Nach nur 12 Monaten wurde das neue Familienzentrum Sonnenschein schlüsselfertig übergeben – inklusive Außenanlagen, Inneneinrichtung und einem kompromisslos ökologischen Energiekonzept.

Das Eurokindergarten-Prinzip

Eurokindergarten entwickelte in Kooperation mit Architekten, Pädagogen und Energieberatern ein optimiertes Gesamtkonzept für Kitas und Kindergärten, das auf viele Bauvorhaben übertragbar ist. Vorgeplante Module minimieren den Planungsaufwand und bieten dabei noch genug Spielraum, um die spezifischen Wünsche der Gemeinde umzusetzen. Was durch diese Serienreife an Kosten eingespart wird, kann wie in Pfullendorf in ein ambitioniertes Energiekonzept fließen, das vollkommen ohne fossile Energie auskommt und die Betriebskosten senkt.

Holzrahmenbau mit Klimadecke

Das Gebäude ist in vorgefertigter Holzrahmenbauweise errichtet und mit nachwachsenden Rohstoffen gedämmt – umweltfreundlich hergestellt und recycelbar. Zum Heizen und Kühlen sind im Trockenbauverfahren vollflächig aktive Klimadecken installiert. Sie temperieren die Räume fast ausschließlich über den Austausch von Wärmestrahlung, was sich positiv auf das Raumklima auswirkt: Bei geringer Konvektion wird weniger Staub aufgewirbelt, die Luft muss im Winter nicht überheizt werden und eine Kühlung ohne kalte Zugluft ist nicht nur angenehmer, sondern auch gesünder. In Gruppen- und Schlafräumen sorgt eine akustisch wirksame Deckenbeplankung für die nötige Ruhe.

Weitgehend autarke Energieversorgung:

Klimadecken senken den Energiebedarf

Im Vergleich zu konvektiven Systemen reduzieren die Klimadecken den Heizwärmebedarf um rund 30 %. Ihre gesamte Oberfläche wird aktiv zur Wärmeübergabe genutzt und deshalb genügen bereits niedrigste Vorlauftemperaturen zum Heizen – bzw. relativ hohe zum Kühlen. Die eingesetzte Wärmepumpe muss also weniger leisten und verbessert dadurch ihren Wirkungsgrad. Mit anderen Worten: Sie macht mit dem eingesetzten Strom noch mehr kostenlose Energie aus der Umwelt nutzbar.

Doppelte Sonnenkraft

Das Gebäude nutzt Sonnenenergie gleich auf zwei Arten: Eine Photovoltaik-Anlage liefert Strom für die Wärmepumpe und andere Verbraucher. Übersteigt ihr Ertrag den aktuellen Strombedarf, füllt sie einen Batteriespeicher für den späteren Eigenverbrauch. Erst wenn auch dieser Speicher voll ist, wird die überschüssige Energie in das öffentliche Stromnetz eingespeist. Zusätzlich nehmen Dachabsorber die Wärme der Sonnenstrahlen auf wie bei einer Solarthermie-Anlage. Bei Bedarf unterstützt diese Wärme direkt die Heizung und Warmwasserbereitung. Wird gerade keine Wärme gebraucht, fließt sie in den Eisspeicher und kann später wieder daraus entnommen werden.

Eisspeicher als Wärme- und Kältequelle

Der Eisspeicher ist im Prinzip ein unterirdischer Wassertank mit Wärmetauscher. In der Heizperiode kann diesem Wassertank Wärme entzogen werden, die dann zur Heizung und Warmwasserbereitung zur Verfügung steht. Sinkt die Temperatur in der Zisterne dadurch auf 0 °C, gefriert das Wasser langsam und setzt dabei eine große Menge Kristallisationswärme frei. Der Phasenwechsel von 0 °C kaltem Wasser zu 0 °C kaltem Eis liefert etwa genauso viel Energie, wie man benötigt, um 0 °C kaltes Wasser auf 80 °C zu erhitzen.

Der Clou ist, dass sich der Eisspeicher zum Teil von alleine “auflädt”: Die Betonzisterne ist nicht gedämmt und selbst im Winter noch von rund 8 °C warmem Erdreich umgeben. So regeneriert der Speicher automatisch und wird mit kostenloser Erdwärme aufgetaut. Zusätzlich lässt sich der Speicher mit überschüssiger Wärme aus den Dachabsorbern aktiv aufladen. Dafür genügen schon geringe Temperaturen, die auch im Winter erreicht werden.

Im Sommer kehrt man das Prinzip des Eisspeichers einfach um und nutzt ihn zum Kühlen: Dazu lädt man den Speicher am Ende der Heizperiode nicht mehr aktiv auf und lässt das Wasser gefrieren. Nun kann dem Speicher für lange Zeit Wärme zugeführt und Kälte entnommen werden, die dann für den Kühlbetrieb der Klimadecken zur Verfügung steht. Wenn das Eis irgendwann wieder aufgetaut ist, hält das umgebende Erdreich die Wassertemperaturen niedrig genug für die Deckenkühlung.

Objekt: Familienzentrum Sonnenschein | Pfullendorf
Architekturbüro: Eurokindergarten |
Warthausen bei Biberach (Riß)
Baujahr: 2018–2019
Raum-K Flex Wärmeleitprofil: 2.820 lfm
Aktive Fläche: 847 m²
Deckenheizung im Neubau

NEUBAU Gewerbebau

Allnatura Bürogebäude und Möbelhaus in Heubach

Ökologie als Leitprinzip

Allnatura hat sich als Versandhandel für ökologische Massivholzmöbel einen Namen gemacht und wurde für seine Produkte schon mehrfach durch Stiftung Warentest und Öko-Test ausgezeichnet. Beim Bau des eigenen Bettenfachgeschäftes in Heubach legte das Unternehmen daher großen Wert auf ökologische Baustoffe und ein nachhaltiges Energiekonzept. Geschäftsführer Felix Olle drückt es so aus: „Wer ein ganz und gar natürliches Produkt anbietet, der muss dies auch vorleben.“

Nachhaltiger Holzbau

Felix Olle: „Wir achten darauf, dass alle Hölzer für unsere Massivholzmöbel ökologisch sinnvoll gewonnen, verarbeitet und eingesetzt werden. Natürlich war uns daher wichtig, dass das neue Gebäude ebenfalls genau dieser Prämisse entspricht.“ So ist der gesamte Gebäudekomplex in moderner Holzbauweise errichtet.

In der Energiebilanz ist Holz sparsamer als Stahl, Beton und Ziegel, denn innerhalb des Lebenszyklus dieses Gebäudes wächst die verarbeitete Holzmenge durch kontrollierte Nachforstung bis zu zweimal wieder nach. Darüber hinaus bindet jede Tonne Holz dauerhaft rund eine Tonne CO2 und nach der Nutzung können aus dem verbauten Holz mindestens vier neue Einfamilienhäuser gebaut werden. Insbesondere die großen Brettschichtholzelemente lassen sich einfach in eine neue Planung einbringen und wiederverwenden.

Energieeinsparkonzept

Das Energiekonzept stammt von der Firma WALTER Konzept Energie aus Ellwangen-Killingen. Das erklärte Ziel war, möglichst ohne fossile Energien auszukommen und den gesamten thermischen und elektrischen Energiebedarf des Gebäudes durch erneuerbare Energien zu decken. Gleichzeitig sollte der Komfort bei der Gebäudenutzung nicht zu kurz kommen. Die Umsetzung erfolgt über Geothermie, PV-Anlagen, Beschattung, Wärmerückgewinnung und Klimadecken.

Geothermie für effizientere Heizung und passive Kühlung

Das Gebäude hat einen Heizenergiebedarf von ca. 113.000 kWh/a. Um diesen Energiebedarf möglichst umweltfreundlich und energieautark zu decken, wurden im Parkplatzbereich acht Geothermie-U-Sonden mit jeweils rund 120 Meter Bohrtiefe installiert. Die darin zirkulierende Sole nimmt thermische Energie aus dem Erdreich auf und transportiert sie zur Wärmepumpe. So steht in der Heizperiode 2–12 °C warme Sole zur Verfügung, wodurch die Wärmepumpe den Wasservorlauf weniger aufheizen muss. Im Sommer kommt die Sole mit 8–15 °C aus der Erde und ermöglicht eine passive Kühlung – in der Regel muss die Wärmepumpe also keine zusätzliche Kälte erzeugen.

Größtmögliche Autarkie durch drei PV-Anlagen

Der Strombedarf liegt inklusive Wärmepumpe bei ca. 124.000 kWh/a und wird zu einem großen Teil durch die hauseigene Photovoltaik gedeckt. Insgesamt wurden 129 kWp installiert, die sich aus drei separaten PV-Anlagen generieren:

1. Die Anlage auf dem Hauptdach erwirtschaftet rund 73 kWp und verteilt diesen Ertrag durch ihre Ausrichtung nach Osten und Westen über den gesamten Tag. Dadurch genügt schon ein Batteriespeicher von 24 kWh Nutzkapazität, um einen Großteil der überschüssigen Energie bis zum späteren Eigenverbrauch zu puffern.

PV-Anlage Allnatura

2. Die zweite Anlage befindet sich auf dem Dach des Carports und speist mit rund 35 kWp unter anderem eine Ladestation für Elektrofahrzeuge.

PV Anlage

3. Die dritte Anlage ist eine südseitige Energiefassade am Hauptgebäude. Sie liefert rund 21 kWp und soll vor allem den winterlichen Betrieb der Wärmepumpe gewährleisten. Denn während Schnee, Eis und ein flacher Sonneneinfall den Ertrag der Dachanlagen einschränken, produziert die nach Süden ausgerichtete Energiefassade noch immer genug Strom für die Grundversorgung der Wärmepumpe.

Allnatura PV-Anlage

Zusammen erzeugen die PV-Anlagen jedes Jahr etwa 110.000 kWh Strom. Prognostiziert wurde eine Eigenverbrauchsquote von ca. 57 % und eine ebenso hohe Autarkiequote von 58 %. Im Vergleich zur konventionellen Energiebeschaffung reduzieren sich die Energiekosten langfristig um über 70 %.

Akustisch wirksame Klimadecken

Die Heizung und Kühlung erfolgt durch vollflächige Klimadecken. Das senkt den Heizwärmebedarf um rund 30 % und nutzt die Kälte der Geothermie optimal für einen größtenteils passiven Kühlbetrieb. Gerade bei den großen Ausstellungsräumen des Bettenfachgeschäftes macht es sich energetisch bezahlt, nicht das gesamte Luftvolumen, sondern direkt die Hüllflächen zu temperieren. Nicht zuletzt, weil es die Lüftungsverluste minimiert. Darüber hinaus erzeugt der konvektionsfreie Betrieb sehr behagliche Räume ohne Luft-Staub-Walze oder kalte Zugluft. Zur Optimierung der Raumakustik ist das Trockenbausystem mit perforierten Gipsfaserplatten beplankt.

Objekt: Allnatura Bettenfachgeschäft | Heubach
Architekturbüro:
Schlosser Holzbau GmbH
Energiekonzept: WALTER
konzept energie GmbH
Baujahr: 2015–2016
Raum-K Flex Wärmeleitprofil: 10.638 lfm
Aktive Fläche: 1.672 m²
Raum-K Deckenheizung bei Sanierung

SANIERUNG Gewerbebau

Klimadecke TopHaus Brixen

TopHaus Baumarkt in Brixen

Effiziente Kühlung bei bis zu 7,5 Meter Raumhöhe

In Südtirol kann der Sommer bisweilen unangenehm heiß und schwül werden. Als der TopHaus Baumarkt in Brixen umgebaut werden sollte, lag deshalb besonderes Augenmerk auf einem leistungsfähigen Kühlsystem.
Eine konvektive Klimaanlage kam nicht in Frage, denn diese müsste in der bis zu 7,5 Meter hohen Halle ein sehr großes Luftvolumen kühlen und umwälzen. Der dafür erforderliche Energiebedarf wäre weder wirtschaftlich noch ökologisch vertretbar.
Stattdessen entschied man sich für eine Klimadecke, die das Problem vollkommen umgeht: Sie kühlt nicht das Luftvolumen, sondern die Oberflächen, was den Energiebedarf senkt und unbehaglich kalte Zugluft vermeidet. Ganz nebenbei erübrigt die Klimadecke auch ein separates Heizsystem.

Rekordsommer mit Klimadecke

Elmar Tapfer, einer der technischen Leiter bei TopHaus, berichtet von den Erwartungen und Erfahrungen des ersten Jahres: “Obwohl die Heizung in den Wintermonaten sehr gut funktionierte, waren wir noch skeptisch, ob die Anlage auch die Kühlleistung bringt, um im Sommer angenehme Temperaturen zu erreichen. Nach der Hitzewelle in Südtirol (tagelang Temperaturen bis zu 35 °C ohne nächtliche Abkühlung im Sommer 2015) können wir sagen, dass die Anlage auch in dieser extremen Situation bestens funktionierte und eine sehr angenehme Temperatur erreichte, obwohl noch nie das Maximum an Kühlleistung abgerufen wurde. Was uns auch erstaunt hat, ist die Tatsache, dass wir oberhalb und unterhalb der Zwischendecke überall die gleichen Temperaturen haben – im Heizfall wie im Kühlfall.”

Bei Spitzenwerten von 35 °C Außentemperatur erzielte das System mit durchschnittlich 15 °C Vorlauftemperatur eine operative Temperatur von 26 °C im gesamten Gebäude. Die Kühlung speist sich übrigens aus der hauseigenen Tiefenbohrung und verursacht daher lediglich Kosten für den Betrieb der Umwälzpumpen.

Offene Wärmeleitprofile und akustisch optimierte Büros

Bei der Sanierung konnte das Deckensystem Raum-K Flex einfach nachträglich in das bestehende Gebäude integriert werden.
In den Bereichen mit großer Deckenhöhe bleiben die Wärmeleitprofile offen sichtbar. Das senkt die Kosten, wo die Ästhetik eine untergeordnete Rolle spielt und steigert die Heiz- und Kühlleistung, wo sie am meisten benötigt wird. Im Bürobereich sind die Wärmeleitprofile mit akustisch wirksamen Lochplatten beplankt, um ein produktives Arbeitsklima zu fördern.

Objekt: TopHaus | Brixen
Sanierung: 2014
Raum-K Flex Wärmeleitprofil: 3.276 lfm
Aktive Fläche: 755 m²

Wandheizung und Klimadecke mit einem System

Mit viel Liebe zum Detail sanierte Franz Schiegg ein ehemaliges Gasthaus in Kirchheim für sein Versicherungsunternehmen. Dabei legte er großen Wert auf zukunftssichere Technik – so auch bei der Heizung: Die eingesetzten Klimadecken sind mit dem Raum-K Flex System vollflächig ausgeführt und mit einer Unterkonstruktion aus Tragprofilen direkt unter die Decke montiert. Das setzt die Raumhöhe nur wenige Zentimeter herab und schafft eine Installationsebene für die Haustechnik. Zusätzlich aktivieren die Wärmeleitprofile auch einige Wände, um die Heizfläche zu maximieren. Dadurch lässt sich die Heizlast mit besonders niedrigen Vorlauftemperaturen decken.

Objekt: Firmengebäude | Kirchheim

Noch eins oben draufgesetzt

Die Raiffeisenbank Pfaffenwinkel vermisste die längste Zeit einen angemessenen Veranstaltungsraum. Deshalb wurde auf das bestehende Flachdach ein weiteres Geschoss aufgesattelt und für die Nutzung optimiert. Eine CO2-gesteuerte Lüftungsanlage hält die Atemluft frisch und eine Klimadecke temperiert den Raum. Vor allem die Kühlung über die Decke spielt eine wichtige Rolle, da das neue Dachgeschoss großzügig verglast ist und sich im Sommer stark aufheizt – besonders bei voller Raumbesetzung.

Kühlen ohne Tauwasser

Es war also eine starke Kühlung gefragt und die erfordert eine möglichst große aktive Kühlfläche: Bei einer kleinen Kühlfläche müsste der Wasservorlauf so kalt sein, dass Tauwasser droht. Dagegen erzielt eine große Kühlfläche die gleiche Kühlleistung schon mit höheren Wassertemperaturen. So kann sie deutlich stärker kühlen, ohne Tauwasser zu riskieren und verbraucht dabei auch weniger Energie. Die kontrollierte Lüftung trägt ebenfalls dazu bei, dass möglichst stark gekühlt werden darf, indem sie die Luftfeuchtigkeit des Raumes optimiert.

Mit Laibung und Seele

Die Vorteile des Raum-K Flex Systems kommen hier voll zum Tragen: Von den Dachschrägen bis zu den Fenster-Laibungen konnte jede freie Fläche aktiviert werden. Dachbalken teilen die Deckenfläche in sehr unterschiedlich geschnittene Bereiche, aber die Wärmeleitprofile ließen sich einfach entsprechend ablängen und bis in die Winkel einpassen. Die Montage erfolgte größtenteils abgehängt, um den Hohlraum für die Gebäudetechnik zu nutzen. Nur die vertikalen Profile um die Dachfenster sind mit Tragprofilen direkt auf die Rohdecke montiert. Die gesamte Konstruktion ist mit Lochplatten abgedeckt, um die akustischen Eigenschaften des Raumes auf die geplante Nutzung zuzuschneiden.

Objekt: Firmengebäude Raiffeisenbank Pfaffenwinkel | Peiting
Sanierung: 2016
Aktive Fläche: 335 m²
Raum-K Deckenheizung bei Sanierung

SANIERUNG Wohnbau

Raum-K Sanierung Wohnbau

Platz ist in der kleinsten Lücke

Dieses Wohnhaus in Lautrach demonstriert sehr anschaulich, wie flexibel unser Trockenbau-System installiert werden kann. Das Dachgeschoss des Altbaus ist von tragenden Holzbalken durchzogen, was den Einsatz vorgefertigter Deckenelemente sehr stark eingeschränkt hätte. Die Raum-K Wärmeleitprofile wurden dagegen direkt vor Ort eingepasst und aktivieren problemlos die gesamte Deckenfläche.

Mehr noch: Die Wärmeleitprofile aktivieren hier teilweise auch die Dachschrägen, die Wände und die Kniestöcke, um die kleine Deckenfläche zu kompensieren. So erzielen sie trotz der widrigen Umstände eine hohe Gesamtleistung und können den Heizwärmebedarf schon mit niedrigen Vorlauftemperaturen decken. Das wiederum steigert die Energieeffizienz im Vergleich zur reinen Deckenbelegung.

Die originale Deckenuntersicht bleibt auch nach der Sanierung erhalten. Schließlich ist die Klimadecke nicht auf die Dachbalken montiert, sondern mit geringer Aufbauhöhe dazwischen eingepasst. Selbst nach der Deckenbeplankung steht jeder Holzbalken noch sichtbar hervor. Dadurch fällt auch die reduzierte Raumhöhe nicht weiter auf, denn sie beträgt ohnehin nur wenige Zentimeter und wird durch die Balkenkonstruktion maskiert.

Objekt: Wohnhaus | Lautrach
Sanierung: 2015
Raum-K Flex Wärmeleitprofil: 1.000 lfm
Aktive Fläche: 152 m²
Raum-K Deckenheizung bei Sanierung

SANIERUNG Denkmalschutz

Sanierung im Denkmalschutz

Zeit für ein neues Heizsystem

Schloss Wertingen wurde bereits im 14. Jahrhundert errichtet und im Jahr 2010 unter der Leitung von Bernd Beier energetisch saniert. „Wir wollten weg von der Elektro-Speicherheizung, um den Verbrauch von Primärenergie und damit auch den CO2-Ausstoß drastisch zu reduzieren. Unser oberstes Ziel lautete immer: Energie einsparen!“ Gesagt, getan! Die Decke zum Dachboden wurde gedämmt, die Fenster mit Wärmeschutzverglasung ausgerüstet und die Speicherheizung durch effizientere Klimadecken ersetzt. Die Mühe hat sich gelohnt: Der Energiebedarf ist beträchtlich gesunken und das bessere Raumklima gibt es gratis obendrein.

Spürbar behaglichere Räume

„Bisher gab es im Schloss nur Elektro-Heizdrähte in den Fußböden, die in der Nacht zu bestimmten Zeiten mit Spannung versorgt wurden und den Aufheizprozess in Gang setzten.” Diese Elektrospeicherheizung hatte den Nachteil, dass morgens eine hohe Raumtemperatur herrschte und es im Laufe des Arbeitstages immer kälter wurde. Jetzt gewährleisten die Klimadecken über den ganzen Tag eine konstante Temperatur zwischen 20 und 23 °C und sparen dabei auch noch Energie.

Vorlauftemperaturen von 35–40 °C ohne Vollwärmeschutz

Die Dämmung kann mit modernen Gebäuden nach wie vor nicht mithalten, denn ein Vollwärmeschutz an der Fassade ist durch den Denkmalschutz vollkommen ausgeschlossen. Trotzdem decken die Klimadecken den Heizwärmebedarf schon mit geringen Systemtemperaturen: Selbst bei frostigen -16 °C Außentemperatur genügen 39° C Vorlauftemperatur für eine behagliche Raumtemperatur von 22 °C. Bis zu einer Außentemperatur von drei Grad stellen zwei Wärmepumpen das Warmwasser mit einem hohen Wirkungsgrad bereit. Erst wenn es noch kälter wird, schalten sich zwei Gasthermen dazu.

Bernd Beier sitzt an seinem PC und demonstriert das Programm, mit dem er die Anlage steuert und den Energieverbrauch ablesen kann. Stolz erklärt er: „Unser aktueller Energiepass zeigt, dass wir durch die energetische Sanierung über 70 Prozent CO2 und Primärenergie einsparen.“ Er schätzt, in Zukunft werde der Energieverbrauch um ein gutes Drittel reduziert.

Finanzierung über Zuschuss

Die Kosten für die energetische Sanierung und alle sonstigen Neuerungen lagen bei rund 670 000 Euro und blieben damit unter dem ursprünglich angesetzten Kostenrahmen. Die Stadt erhielt für die Maßnahmen einen Zuschuss in Höhe von 437 000 Euro aus dem Konjunkturpaket II.

Objekt: Schloss Wertingen

Maßnahmen zur energetischen Sanierung:

  • Klimadecken in Büros
  • neue Fenster und Dichtungen
  • Dachboden gedämmt
  • 2 Wärmepumpen und 2 Gasthermen
    im Dachgeschoss

Historisches Wahrzeichen in neuem Gewand

Der 34 Meter hohe Wasserturm wurde 1910 im Jugendstil erbaut und diente ursprünglich der Fabrik Stromeyer als Wasserspeicher. Nachdem die Firma den Betrieb einstellte, lag der Turm lange Zeit brach und drohte zu verfallen. Zu seinem 100-jährigen Jubiläum wurde er deshalb aufwendig saniert und beinhaltet heute Büros und Seminarräume. Sein besonderer Reiz besteht in der Verzahnung der ursprünglichen Bausubstanz mit modernen Elementen.

Energetische Sanierung im Einklang mit dem Denkmalschutz

Der Wasserturm genießt Denkmalschutz, so dass eine nachträgliche Dämmung der Fassade gar nicht erst in Frage kam. Stattdessen steigern Klimadecken die energetische Effizienz und sorgen dabei für eine behagliche Heizung und Kühlung der Räume. Ein wichtiges Argument für die Klimadecken war auch der Schutz der historischen Bausubstanz, denn im Heizbetrieb trocknet die Wärmestrahlung der Decken das Mauerwerk. Die trockenen Wände beugen Schimmel vor und sie verbessern ihre Dämmeigenschaften, was die geringe Wärmedämmung des Turms kompensiert.

Klimadecken bis ins Kegeldach

Ohne das Raum-K Flex System wäre die Sanierung in dieser Form nicht möglich gewesen: Die Wärmeleitprofile wurden hier direkt vor Ort eingepasst und realisieren trotz der ungewöhnlichen Geometrie eine hohe Belegungsdichte. So konnte selbst das Kegeldach mit Klimadecken bestückt werden. Heute dient das Dachgeschoss als Lounge-Bereich mit behaglichem Raumklima über das ganze Jahr.

Objekt: Wasserturm Stromeyersdorf | Konstanz
Sanierung: 2010
Raum-K Flex Wärmeleitprofil: 4200 lfm
Aktive Fläche: 600 m²

Broschüre Raum-K Referenzen

Hier können Sie sich unsere Broschüre mit Referenzen der Klimadecke Raum-K Flex im PDF-Format downloaden.
| 1,72 MB | 23 Seiten | Download

Broschüre Referenzen
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