Warum Klimadecken?

Für Komfort, Profit und Klimaschutz

Das höchste Ziel der Heizung und Kühlung ist seit jeher ein behagliches Raumklima. Heute kommt dazu noch ein ökologischer Energiehaushalt und natürlich soll das System in der Investition sowie im Betrieb möglichst wirtschaftlich sein. Das klingt nach einem notwendigen Kompromiss, aber tatsächlich ist die optimale Lösung für alle drei Anforderungen dieselbe: Eine Klimadecke zum Heizen und Kühlen.

Man sucht reflexartig nach einem Haken, doch es gibt keinen: Die Menschen setzen beim Heizen und Kühlen einfach traditionell auf die falschen Übergabesysteme.
In diesem Kapitel erfahren Sie, was Klimadecken zu einem behaglicheren Raumklima beitragen, warum sie so rentabel sind und warum sie den Klimaschutz fördern wie kein anderes Heiz-Kühl-System.

Kombinierte Heizung und Kühlung

Wärmepumpen sind auf dem Vormarsch: Bereits über 40 % der Neubauten aus dem Jahr 2018 nutzen sie für den effizienten Betrieb ihrer Flächentemperierung. Im Wohnbau erzeugen die Pumpen aber hauptsächlich Wärme für Fußbodenheizungen – und verschwenden damit das halbe Potenzial.
Mit einer Klimadecke könnten sie beides: heizen und kühlen.

Warum sollte man also auf Kühlung verzichten oder gar den Aufpreis für zwei separate Heiz- und Kühlsysteme in Kauf nehmen? Eine Wärmepumpe bietet ideale Voraussetzungen für ein ganzjährig behagliches Raumklima und höchste Energieeffizienz. Klimadecken aktivieren dieses Potenzial
und rüsten das Gebäude schon heute für den verstärkten Kühlbedarf, der uns im Zuge des Klimawandels erwartet.

Klimadecke Vorteile

Effizienter und behaglicher heizen

Wärmestrahlung macht Schluss mit dem Luftheizen und erwärmt stattdessen alle Oberflächen im Raum. Das steigert die Behaglichkeit und senkt den Heizwärmebedarf um bis zu 30 %. Dadurch genügen niedrigere Vorlauftemperaturen, was zusätzlich den Wirkungsgrad der Wärmepumpe steigert.

Also lautet das Ziel: Wärmestrahlung maximieren und Konvektion minimieren. Das gelingt am besten mit einer vollflächig verlegten Klimadecke, denn alle anderen Heizflächen – auch kleinflächige Infrarotheizungen – wälzen aufgrund ihrer Lage und Oberflächentemperatur zu viel Luft um.

Stärker und angenehmer kühlen

Theoretisch kann man mit jeder Oberfläche kühlen, also auch mit dem Fußboden. Durch den Fußkontakt leidet allerdings die Behaglichkeit und die Leistung ist am Boden beschränkt. Klimaanlagen können stärker kühlen, aber verursachen mit hohem Energieaufwand oft unbehaglich kalte Zugluft.

Darum hat sich die Deckenkühlung vollkommen zurecht als bestes Kühlsystem etabliert: leistungsstark, behaglich und effizient.

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